Roux en Y Magenbypass

Beim Magenbypass wird sowohl der Magen als auch die Aufnahmefläche des Darmes verkleinert. Damit ist eine besonders gute Gewichtsabnahme möglich. Der Eingriff ist  relativ kompliziert und aufwendig .Der absolute Übergewichtsverlust ist statistisch gesehen höher wie beim Magenband . 

Eine lebenslange Vitaminsupplementationsthearapie ist erforderlich.

Ob dieses Verfahren für sie in Frage kommt können wir in einem individuellen Aufklärungsgespräch nach Risikoprofilevaluierung feststellen.

Wie jedes andere Verfahren in der Adipositaschirurgie gibt es Vor- und Nachteile welche sorgfältig abgewogen werden müsssen. Dies ist nur individuell zu entscheiden unter Berücksichtigung der Leitlienien (I.F.S.O) und Aufklärung.

Durchführung Magenbypass

Das Magenbypass kann durchgeführt werden wenn die Krankenkasse ihren Antrag auf Kostenübernahme zugesagt hat.

Bei der Beantragung auf Kostenübernahme sowie der Gutachtenerstellung sind wir ihnen gerne behilflich.

Magenbypass

Der Magenbypass ist das in den USA am häufigsten angewendete Verfahren zur operativen Therapie von Adipositas. Auch hier gilt, dass der Patient mindestens 18 Jahre als sein und bereits mehrere erfolgslose Versuche der Gewichtsabnahme hinter sich haben sollte.

Indikation:
Ein Magenbypass wird in der Regel nur bei Patienten gesetzt, die an extremem Übergewicht oder Adipositas Grad III leiden. Aufgrund ihres Gewichts sind bereits Begleiterkrankungen, wie Diabetes, Erkrankungen des Herz- und Kreislaufsystems, der Gallenblase und/oder Gelenkprobleme aufgetreten.

Eingriff:
Die Operation wird in Vollnarkose und mittels einer videoendoskopischen Technik durchgeführt. Mit einer vierfachen Klammernahtreihe am Mageneingang wird der Magen komplett verschlossen. So entsteht ein kleiner Vormagen und ein ausgeschalteter Restmagen, der auch durch eine Magenspiegelung nicht mehr einsehbar ist. An den künstlich gebildeten Vormagen wird eine Umgehung, eine Dünndarmschlinge, angenäht. Diese ist zirka 120 cm lang und umgeht den Magen und den Zwölffingerdarm. Der Zwölffingerdarm transportiert die Verdauungssäfte und wird deshalb am unteren Ende des Bypass befestigt. Die aufgenommene Nahrung passiert nicht mehr den Magen, sondern geht von dem kleinen Vormagen direkt in den Dünndarm über. Ein Sättigungsgefühl tritt bei dieser Maßnahme bereits sehr früh ein und die Aufnahme von Nährstoffen wird durch die Umgehung deutlich reduziert. Aus diesem Grund ist eine lebenslange, ergänzende Versorgung mit Vitamin- und Mineralstoffpräparaten unumgänglich. Der Eingriff wird in Vollnarkose durchgeführt, da der Bauchraum für diese Operation geöffnet werden muss.

 

Ausführlichere Information:

Magenbypass

Roux en Y Bypass

Chirurgische Praxis am Dornbusch  |  info@dornbuschklinik.com